Mein Unna – hier leb´ ich gern Anzeige

Ein Vorgeschmack auf das zukünftige Aussehen

In Unnas Fußgängerzone wird fleißig gearbeitet. Die Massener Straße erhält derzeit ihr neues Aussehen – und zeitgleich damit auch deutlich mehr Komfort für die Menschen, die dort unterwegs sind.

Am Übergang vom Alten Markt in die Massener Straße erhält man dieser Tage schon einen guten Eindruck vom späteren Aussehen der neuen Fußgängerzone. FOTO: DRAWE

Die Fußgängerzone im Bereich der Massen Straße entlang zu laufen, war kein sonderliches Vergnügen. Zu uneben war das Straßenpflaster in diesem Bereich, auch andere Teile der Unnaer Innenstadt waren beziehungsweise sind kein sonderliches Vergnügen für Fußgänger. Daher wurde eine umfangreiche Neugestaltung beschlossen, im August begannen die Endausbauarbeiten im Bereich der Massener Straße.Gearbeitet wurde da jedoch auch vorher schon, denn bevor das neue und deutlich fußgängerfreundlichere Straßenpflaster dorr verlegt werden konnte, standen erst einmal verschiedene Vorbereitungen an. Vom Alten Markt bis zum Lindenplatz wurden Kabel für die Beleuchtung, Trinkwasser- und Kanalanschlüsse verlegt. Doch diese Arbeiten haben letztendlich doch länger gedauert, als ursprünglich vorgesehen. Wo eigentlich der Einsatz von maschineller Unterstützung vorgesehen war, erforderte der Unnaer Untergrund, dass von Hand ausgeschachtet werden musste, entsprechend länger dauerte der Prozess.

Das hat natürlich Auswirkungen auf das gesamte Projekt. Spätestens zur Festa Italiana, die Ende Mai 2022 ansteht, soll der Bereich bis zum Lindenplatz fertiggestellt sein, ein Teilstück ab dem Alten Markt bereits zum Start des Weihnachtsmarkts Mitte November. Ursprünglich war der März als Ziel angepeilt worden, derzeit bemüht man sich von allen Seiten, dieses Ziel doch noch zu realisieren.

Viele Funktionen im Verborgenen

Ein Vorgeschmack auf das zukünftige Aussehen-2

Denn in die Neugestaltung sind diverse Aspekte mit eingeflossen, die Veranstaltungen in Zukunft einfacher machen – abseits der besseren Begehbarkeit. Fundamente für die Festa-Beleuchtung, die alle zwei Jahre für besonderen Glanz in der Innenstadt sorgt, gehören dazu, ebenso können die Bänke bei Bedarf einfach entfernt werden.

Zudem sind die Steine so beschaffen, dass sie nicht nur den Anforderungen der Veranstaltungen, sondern auch der Belastung durch den Lieferverkehr standhalten. 30 Jahre, so schätzt man, dürfte die Lebensdauer der neuen Steine betragen. Doch das ist nur ein Teil der Gedanken, die in das neue Konzept einflossen.

Denn vor allem sollte das neue Straßenpflaster eine größtmögliche Barrierefreiheit schaffen. Das wird zum einem durch die glatte Oberfläche, die das gehen dort insbesondere mit dem Rollator deutliche einfacher macht, realisiert. Zum anderen wurden auch die Anforderungen von Menschen mit Sehbeeinträchtigungen bedacht. Spezielle Bodenelemente weisen den Weg, die Farbgestaltung hilft ebenso.

Keine Farbe, sondern Licht spielt an anderer Stelle eine besondere Rolle, denn zum neuen Konzept gehören auch Lichtbänder, die in den Boden eingelassen werden und so für einen Blickfänger sorgen.

Hertinger Straße rückt in den Fokus

Sobald die Arbeiten in der Massener Straße beendet sind, steht direkt der nächste Bauabschnitt an. In der Hertinger Straße soll das alte Kopfsteinpflaster zwischen dem Alten Markt und der Flügelstraße ebenfalls weichen.