Bergkamen - Hier leb´ ich gern Anzeige

Ein stattlicher Wald

2006 wurden erstmalig Bäume für den Bergkamener Jubiläumswald gepflanzt. Mittlerweile ist das Areal derart gut gefüllt, dass man sich im kommenden Jahr einen neuen Ort benötigt.

Im Frühjahr und im Herbst geht es rund um den Jubiläumswald geschäftig zu, wenn die Pflanzfeste anstehen. Das soll auch in Zukunft so bleiben. FOTO: DRAWE

Es wird ein Abschied, aber der hat einen erfreulichen Hintergrund: Wenn am 5. November das zweite diesjährige Pflanzfest im Bergkamener Jubiläumswald ansteht, dann ist es der letzte Termin deser Art im Jubiläumswald in Weddinghofen. Doch das liegt nicht etwa an einem zu geringen Interesse, ganz im Gegenteil. Seit in der unmittelbaren Nähe des Kuhbach-Radwegs anlässlich des 40-jährigen Stadtjubiläums 2006 erstmalig Bäume für den Jubiläumswald gepflanzt wurden, ist dieser kontinuierlich gewachsen. Mittlerweile wurden derart viele Bäume in die Bergkamener Erde gesetzt, dass das vorgesehene Areal schlicht vollgepflanzt ist. Zahlreiche heimische Baumarten wie Rotbuche, Linde oder auch die Ulme wachsen dort seit Jahren oder wurden unlängst erst beim ersten Pflanztermin des Jahres gesetzt. Mehr als 800 Bäume kamen dadurch zusammen.

An diesem wachsenden Denkmal kann sich jeder beteiligen. Die Bäume können bei der Stadtverwaltung im Vorfeld der Pflanzfeste erworben werden, 130 Euro kosten sie derzeit. In der Regel wird das Pflanzen mit einem besonderen Anlass verbunden – und dieser liegt dann im Privaten der jeweiligen Spender. Mal sind es Hochzeiten, dann wieder die Geburt eines Kindes oder ein eigenes Jubiläum. Erinnert wird an die jeweiligen Spender mit einem Namensschild, auf diese Weise wird sichergestellt, dass man den eigenen Baum später wiederfinden kann.

Das wird natürlich auch auf der neuen Fläche der Fall sein, denn das Projekt des Jubiläumswalds soll natürlich nicht enden. Mit 30 bis 35 neuen Bäumen beim Termin im Herbst wird gerechnet, dann ist die bisherige Fläche vollständig gefüllt. In den Blick gerückt sind daher drei Ersatzflächen, von denen zwei gute Chancen haben, Heimat für den Jubiläumswald zu werden. In den Blick der Verantwortlichen sind dabei die Stadtteile Oberaden und Overberge geraten, die dritte Fläche, die sich ebenfalls in Weddinghofen befindet, ist hingegen weniger geeignet. Denn darauf wird natürlich geachtet, nicht jedes Areal bietet sich für die Aufforstung mit den heimischen Baumarten auch wirklich an. Unter anderen deshalb wurden zuletzt keine Eichen mehr gepflanzt.

Mehr zum Jubiläumswald und der Möglichkeit, sich zu beteiligen, gibt es online unter bergkamen.de